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Persönliche Zusatzinformation zu meinem Reise- und Streckenbericht:
Kanada-Alaska, ein für europäische Verhältnisse sehr weites Land. Infrastruktur wird durch lange breite Hwys sowie bis zu 3 km lange Züge bewältigt. Als Reiseland ist es aus diesem Grund teuer. Der durchschnittliche Tagesetat dürfte für uns Beide bei circa 120 Dollar liegen, welche sich wie folgt gliedern: 15 Dollar Camp 20-30 Dollar Getränke 30 Dollar Verpflegung 20-30 Dollar Kaffeepausennebenkosten.
Der Spritpreis beträgt 1,50 Dollar, dies entspricht zur Zeit 1 €. Ein Sixpack Bier a 0,32 Liter liegt bei 11-13 dollar(dies ist ja soviel wie gar nichts); Whisky 0,75 ltr 30 Dollar. Die Camps sind fast ausschließlich Naturcamps, sehr sauber, aber oft ohne Dusche, dafür ausgestattet mit einem langen Tisch mit Bänken und einer Feuerstelle. Feuerholz "for free" oder 5 Dollar, je nachdem.
Unsere Ausrüstung besteht aus einem 15 Jahre alten Hilleberg Zwei-Mann-Zelt, Thermarestmatten, Schlafsäcken bis minus 1 grad - bis jetzt optimal - Benzinkocher, Sprit vom Bike und Titangeschirr, was sich durch leichtes Gewicht auszeichnet.
Normaler Tagesablauf 6:30 Uhr wecken (Karl Frühaufsteher) - Frühstück, bestehend aus Müsli, Joghurt oder Marmeladenbrot - wir finden immer wieder gutes Brot, aber nicht den gewohnt hohen Brotstandard. Wir leisten uns den Luxus eines selbstgemachten Espressos, bei Regen suchen wir uns ein Cafe. Danach wird abgebaut und verzurrt, um 8:30 Uhr Abfahrt. Jede Stunde kurze Pause, Besichtigung oder Tankstopp/Fotostopp, Einkauf des Tagesbedarfes im Supermarket. Die Reisegeschwindigkeit beträgt 90 bis 100 km/h. Mittags Anlauf eines gemütlichen Rastplatzes (Seen und Wälder sind genügend vorhanden), die Brotzeit besteht aus Käse, Gemüse, Wurst, Peperoni und natürlich Brot. Gegen 17 Uhr Anfahrt des neuen Camps, Aufbau Kochstelle/Lagerfeuer. Unser Speiseplan ist sehr ausgewogen und abwechslungsreich und schmeckt fast so gut wie zu Hause; z.B. Gemüsenudeln, Kartoffelgemüse, Gemüsereis, Fisch.
Was die Kostenplanung für den Rest der Reise anbelangt, dürfte ein deutliches Nord-Süd-Gefälle eintreten. Jetzt, in den USA, sind die Lebenshaltungskosten ca 30 % günstiger als in Kanada und Alaska. Bier kostet noch ein Drittel von Kanada (für uns ein riesen Posten), Lebensmittel circa 30 % günstiger. Dieser Trend dürfte sich in den Ländern Mittel- und Südamerikas fortsetzen.
Allgemeine Informationen zu Kanada: Einwohnerzahl: ca 32 Mio Bevölkerungsdichte von ca. 3,2 Einwohner/km², eine der geringsten der Welt. Fast vier Fünftel der Kanadier leben in Städten, die meisten in den Millionenmetropolen Toronto, Montréal, Vancouver und Ottawa.
In Kanada unterscheidet man drei Gruppen indigener (oder autochthoner) Völker: Die First Nations (auch „Indianer“ genannt), die Inuit und die Métis, Nachfahren von Siedlern und Pelzhändlern, die mit indianischen Frauen eine Verbindung eingegangen waren.
Bei der letzten Volkszählung im Jahre 2006 waren 1.172.790 Kanadier als Angehörige einer indigenen Gruppe gemeldet, das waren 3,8 Prozent der kanadischen Bevölkerung.
Kanadas Amtssprachen sind Englisch und Französisch.
Etwa 73,3 % der kanadischen Bevölkerung gehören einer christlichen Konfession an (ca. 44 % katholisch, ca. 29 % protestantisch - die beiden größten protestantischen Glaubensgemeinschaften sind die United Church of Canada (ca. 9 %) und die Anglican Church of Canada (6,9 %) sowie kleinere Anteile anderer Kirchen: ca. 0,16 % orthodox, ca. 0,25 % andere christliche Glaubensgemeinschaften. Muslime stellen ca. 1,7 % der Bevölkerung. Etwa 1,1 % sind Juden und ca. 1 % Buddhisten. Etwa 16,5 % gehören keinem Glauben an.
Wirtwschaftsform: Soziale Marktwirtschaft Kanada gehört zu den wohlhabendsten Ländern der Welt; es ist Mitglied der WTO, der OECD, des IWF, der Weltbank und der G8. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt liegt Kanada mit 1432,140 Mrd. US-Dollar auf dem neunten Platz. Bei der Kaufkraftparität liegt es mit 1265,838 Mrd. internationalen Dollar auf Platz 13, beim Bruttoinlandsprodukt pro Kopf mit 43.485 US-Dollar auf Platz 14 (Stand jeweils 2007).[24] Im Human Development Index der UNDP, der auch nichtökonomische Faktoren berücksichtigt, belegt Kanada den vierten Platz.
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